Mammillaria woburnensis Scheer
| Beschreibung | |
|---|---|
| Körper kugelig bis stärker länglich, dunkel-laubgrün, bis 20 cm lang, 8 cm ∅, reicher sprossend | |
| Warzen stumpf-kegelig | |
| Axillen weißwollig, mit bis 10 weißen Borsten | |
| Randstacheln 8 – 9, 4 – 5 mm lang, creme mit rotbraunen Spitzen | |
| Mittelstacheln 1 – 3, bis ca. 7 mm lang, zuerst dunkelbraun, dann mehr gelblich, mit rotbraunen Spitzen | |
| Blüten 2 cm lang, gelb mit bräunlich rötlichem Rückenstreifen | |
| Früchte karminrot, 2,5 cm lang | |
| Samen gelblich braun | |
| Vorkommen | |
|---|---|
| Guatemala (Rancho San Augustin) | |
[1] Das Kakteenlexikon, Curt Backeberg, Gustav Fischer Verlag Jena, 5. Auflage 1979
Diese Art ist ein Synonym von Mammillaria columbiana subsp. yucatanensis.
Erstbeschreibung
Die Erstbeschreibung als Mammillaria woburnensis erfolgte 1845 durch den deutsch-britischen Kaufmann und Pflanzenliebhaber Frederick (Friedrich) Scheer (1792–1868).
Zuerst beschrieben in: London J. Bot. 4: 136 (1845)
Das Artepitheton „woburnensis“ bedeutet aus ‚Woburn’ stammend und verweist auf “Woburn Abbey” in England, dem Ort, an dem die Pflanze zuerst beschrieben und kultiviert wurde.